EBU-R128

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Bild- u. Tonbearbeitung, Dynamik nach EBU-R128
Überspielungen, Formatkonvertierung

Die neue Lautheits-Norm für Rundfunk und TV

Wir passen Ihr Material an!


80336 München, St.-Pauls-Platz 5 (Nähe Theresienwiese)
Tel.: 089 - 513 996 93                        Mobil: 0152 - 59786579
Internet: www.av-weiss.de        mail: info<at>av-weiss.de

Wir erledigen für Sie prompt und zuverlässig:           

Seit 2013 müssen sämtliche Sendebeiträge nach der neuen europäischen Lautheitsnorm ausgeliefert werden.

Dies gibt dem Tonmeister bei der Mischung einen großen Teil seiner Freiheit wieder, einen dynamischen Lautheitsverlauf zu gestalten, verlangt aber im Gegenzug nach neuen Messgeräten und setzt z.T. sehr strenge Grenzen.

 Auch bei der Sendung / Sendebanderstellung von älteren Produktionen wird die EBU-R128 Pflicht, d.h. die bisherigen Aussteuerungs- und Überspielparameter gelten nicht mehr!

Da sich die subjektive Lautstärke einer Tonmischung nicht so einfach am gemessenen Pegel festmachen lässt, wurde ein ganzes Paket an neuen Mess-Parametern und -Algorythmen entwickelt, das neue Maßeinheiten erforderte:

 LU:                 Loudness Unit ist ein relativer Wert.
                        1 LU entspricht 1 dB
 
LUFS:             Der absolute Wert bezieht sich auf die digitale Fullskale-Skala, d.h.
                        0 LUFS entspricht 0 dBFS und damit dem (theoretisch) maximal möglichen Spitzenwert.
 
dBTP:              ist die Spitzenwert-Angabe (“True Peak“) die eine intra-sample-genaue Messung benötigt. Die bisherigen Spitzenwert-Messungen wurden mit einer definierten Ansprechzeit von 10 ms pro 20 dB durchgeführt, die kurzzeitige „Überschwinger“ erlaubte. Dafür musste der allseits bekannte 9-dB-Headroom auf den Tonspuren der Sendebänder und ein noch viel größerer Headroom in der Produktionsphase eingehalten werden.
Haken
Bild- und Tonbearbeitung

Dynamikbearbeitung nach EBU-R128

Sendekopie, Qualitätskontrolle

Formatkonvertierungen aller Art



Die neue lautheitsorientierte Messung konzentriert sich im Wesentlichen auf drei Werte:
 
1. Die Durchschnittslautheit, gemessen über den gesamten Beitrag (dies mag bei einem Werbespot 20 Sekunden sein, bei einem Spielfilm 90 oder gar 120 Minuten).
Die Durchschnittslautheit wird, frequenzmäßig an die durchnittliche menschliche Empfindlichkeit angepasst, jedoch ohne Berücksichtigung von besonders leisen oder besonders lauten, kurzzeitigen Tonereignissen (z.B. Schuss) ermittelt und darf -23 LUFS (+/- 1 LU) nicht über-/unterschreiten.
 
2. Der echte Spitzenwert, d.h. der maximale Wert, der über die Gesamt-Laufzeit ermittelt wurde, darf -1 dBTP unter keinen Umständen überschreiten (Toleranz 0,1 dB!); Er wird intra-Sample-genau ermittelt, d.h. es darf nicht ein einziges Sample des gesamten Beitrags diesen Wert überschreiten (!)
Dafür entfällt die bisherige -9 dBFS Regelung.
 
3. Die „Loudness-Range“, d.h. die Spanne, innerhalb derer die in kürzeren Abständen gemessene Lautheit des Beitrags variiert. Sie „soll“ je nach Art des Beitrags (Nachrichten, aktionsreicher Krimi, Oper) im Bereich zwischen 10 und 20 LU liegen. Hier unterscheiden sich die Richtlinien der einzelnen Rundfunkanstalten etwas.
 
Sendebeiträge, die nach den alten Normen gemischt wurden, i.d.R. also auf maximale Lautheit und geringe Dynamik getrimmt sind, unterliegen jetzt ebenfalls der neuen EBU-R128.
Diese hat zum Ziel, große Lautheitssprünge beim Umschalten von Sender zu Sender, sowie bei Werbeunterbrechungen und Trailereinblendungen zu vermeiden.
Im Falle einer sehr stark auf Lautheit getrimmten Tonmischung bedeutet dies, dass der Gesamtpegel hier entsprechend weit herunter gezogen werden muss, damit die geforderte Durchschnitts-Lautheit (gemessen über den gesamten Beitrag) nicht überschritten wird.
das Ergebnis: Ein sehr flacher, unschöner Klang!
 
Was also tun mit den vielen guten Filmen der vergangenen 20 Jahre?
Neu mischen? Das wäre die optimale, wenn auch teuerste und i.d.R. unpraktikable Lösung!
Wer kann heute noch auf die Vormischungen oder gar die einzelnen Tonspuren eines Films zurückgreifen, der vor 10, 20 Jahren gemischt wurde?
 
Einfach nach der neuen Norm konvertieren? - Das Ergebnis klingt oft sehr enttäuschend im Vergleich zu aktuellen Tonmischungen!
 
Wir haben spezielle Parameter entwickelt, eine zu stark komprimierte Tonmischung nachträglich wieder etwas dynamischer zu machen. Lesen Sie bitte in Kürze an dieser Stelle weiter!
Wir sind bemüht, diese Webseite so schnell wie möglich weiter aufzubauen, sodass wir Ihnen weitere Infos und Dienste spätestens ab Ende Sept. 2013 an dieser Stelle bieten können!

Für eilige Anfragen schreiben Sie uns eine Email an: info (at) EBU-R128.de